Über uns

Unser Verein

Andalusien gehört zu den Regionen in Europa, in denen es Tieren sehr schlecht geht. Teilweise liegt das an der Armut der Bevölkerung, jedoch häufig ist es die unfassbare Kälte und Härte von Menschen, mit denen Tiere als "Sache" be- und misshandelt werden.

Um diesen gequälten Geschöpfen wieder Hoffnung geben zu können, haben wir den Verein "Hund aus Andalusien e. V." gegründet.

In Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort versuchen wir, den Tieren zunächst medizinische Hilfe und einen Zufluchtsort zukommen zu lassen. Sie leisten gemeinsam mit privaten Pflegestellen großartige Arbeit, den Tieren physisch und psychisch zu helfen.

Erstmals in ihrem Leben erfahren sie wirkliche Fürsorge und Liebe. Diese wichtige Aufgabe ist der Grundstein, liebenswerte Tiere in ein eigenes Zuhause zu vermitteln.

Natürlich steht bei unser Arbeit die Tierrettung und -vermittung an erster Stelle, aber auch Kastrationsprojekte, Aufklärungsarbeit bei der spanischen Bevölkerung und der Kontakt zu spanischen Behörden gehören zu unseren Anliegen und Aufgaben. Wir hoffen, dadurch langfristig einen Bewusstseinswandel herbeiführen zu können, denn nur so kann den Tieren auf Dauer geholfen werden.

Bitte helfen Sie uns bei dieser wichtigen Aufgabe!

Viele unserer Hunde haben nie zuvor ein Zuhause gehabt und mussten seit ihrer Geburt den Überlebenskampf lernen. Aber auch diejenigen Hunde, die zuvor in einer Familie lebten, wurden als unnötige Last entsorgt. Die Grausamkeit, mit der Menschen diesen Wesen Leid zufügen, ist sehr facettenreich: Getreten, geschlagen, halb verhungert, mit abgeschnittenen Körperteilen oder offenen Wunden und voller Ungeziefer, so finden wir die Tiere auf der Straße, in Mülltonnen oder zum Verdursten an einen Baum im Brachland angebunden.

Leider wird in Andalusien der Hund häufig nur als Nutztier gesehen. Als Wachhund, Jagdhund, Zuchtmaschine oder aber Kinderspielzeug lebt er nicht im Haus, sondern an der Kette, in winzigen Verschlägen oder auf dem kleinen Balkon/ Dach... meist der prallen Sonne ab März oder dem Regen und der Kälte im Winter schutzlos ausgeliefert.